Im Interview

Als ersten Gesprächspartner für die Rubrik "DSU im Interview" begrüßen wir in Kürze Herrn Alexander Schonath.

Alexander Schonath war Kreisvorsitzender des REP-Kreisverbandes Schwäbisch Hall, Mitglied im Bezirksvorstand der Republikaner im Bezirksverband Nordwürttemberg, 1995 bis 1999 Mitglied im Landesvorstand. Von 1994 bis 2009 war er Stadtrat in Heilbronn, bis Ende März 2009 als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Republikaner-Fraktion im Gemeinderat, nach deren Auflösung ab 1. April 2009 als fraktionsloser Stadtrat. Zur Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009 kandidierte er nicht mehr.

Vom 16. April 1996 bis 31. Mai 2001 war Schonath Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg (Zweitmandat im Wahlkreis Schwäbisch Hall). Als Schriftführer gehörte er dem Tagungspräsidium des Landtags an, Mitglied im Wirtschaftsausschuss und Mitglied im Ausschuss Ländlicher Raum und Landwirtschaft. Als Vertreter der Republikaner-Fraktion gehörte er verschiedenen Gremien an: Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Entwicklung und Zusammenarbeit, Mitglied im Kuratorium der Denkmalstiftung Baden-Württemberg, Mitglied des Stiftungsrates der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg, Stellvertretendes Mitglied des Kuratoriums der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung. Zudem Mitglied der 11. Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten am 23. Mai 1999.

Nache Ende seines Stadtratsmandats am 30. Juni 2009 wechselte Schonath von den Republikanern zur DSU über und ist dort seit 29. Mai 2010 Mitglied des Bundesvorstandes.

Das Interview folgt in Kürze!

Kommende Gesprächspartner:

André Freudenberg

André Freudenberg ist Autor des Buches „Freiheitlich-konservativen Kleinparteien im wiedervereinigten Deutschland“ (Engelsdorfer Verlag).
Der Fokus seiner Betrachtung liegt auf den Parteien Bund Freier Bürger (BFB), Deutsche Partei (DP), Deutsche Soziale Union (DSU) und der Partei Rechtsstaatlicher Offensive (Schill-Partei). Freudenberg analysiert die Strukturbedingungen für diese Parteien, die aufgrund der Fünf-Prozent-Hürde, linksextremer Gewalt und politisch korrekter Medien, ungünstig sind und untersucht die Selbstdarstellung der Parteien. Sein Fazit:  Dilettantische Fehler im Parteiaufbau, eine zu einseitige Themenauswahl sowie Spenden- und Finanzierungsskandale waren bislang die Hauptgründe für das Scheitern des Versuchs, rechts der CDU und links der NPD eine neue Partei zu etablieren. Freudenberg sieht dennoch eine Marktlücke für eine freiheitlich-konservative Partei. Seiner Meinung nach müßten Parteigründer von rechts Realitätssinn und Augenmaß bewahren, geeignetes Führungspersonal auswählen und zuerst klein – nämlich kommunalpolitisch – anfangen, wenn sie Erfolg haben wollen.